Stammlinie Beatrice Carolyn Knauth

 

1. Knauth, Beatrice Carolyn, ev. luth., Anlagentechnikerin, selbstständig, * Stollberg 25.01.1970, getauft Jacobi-Kirche, Stollberg 11.04.1971, eingesegnet Jacobi-Kirche, Stollberg 31.03.1985

oo Dorfchemnitz 28.10.1989 Heiko Gödel

 

2. Knauth, Rudolf Reimund, Rundfunk- und Fernsehmechaniker, * Neuwürschnitz II 24.02.1942

wohnhaft Stollberg

oo Neuwürschnitz II 23.02.1963 Marianne Christine Nötzold

 

4. Knauth, (Carl) Bruno, Fabrikant, * Neuwittendorf/Neuwiese 02.06.1900, + Neuwürschnitz II 08.01.1964

oo Neuwürschnitz II ? Ella Steinbach

 

8. Knauth, Carl Gustav, Ev. Luth., Bergmann, * Grünhain 13.06.1862, getauft 13.06.1862, + Neuwiese 1940

geboren gegen früh 6 Uhr,

war 4. Kind 2. Sohn

oo ? ? (Franziska) Minna Schraps

 

16. Knauth, Carl Eduard, ev. luth., Meister, Strumpfwirker, Handelsmann, * Grünhain 15.03.1829, getauft 18.03.1829, + Grünhain 03.02.1884

war Bürger von Grünhain, mit allen Rechten,

starb an "Blutsturz" (Schlaganfall)

geboren früh gegen 5 Uhr, gestorben nachts 23 Uhr

oo Grünhain ? Auguste Frederike Thiele

 

32. Knauth, Carl Friedrich Salomo, Schuhmachermeister, * Grünhain 29.04.1805, + Grünhain 30.08.1858

Einwohner von Grünhain, kein Bürgerrecht

geboren früh 4 Uhr, gestorben mittags 2 Uhr

oo Beierfeld 27.07.1824 Christiane Caroline Fröhlich

 

64. Knauth, Carl Gottlob Friedrich, Schuhmachermeister, Hostienbäcker, * Grünhain 07.08.1770, + Grünhain 19.08.1831

er war Bürger von Grünhain mit allen Rechten,

vormals Musketier unter dem "löblichen Prinz Maximilian Regiment, Kompanie von Drandorf"

Geboren abends 19 Uhr, gestorben abends 20 Uhr

oo Grünhain 25.07.1802 Johanna Christiane Goldhahn

 

128. Knauth, Johann Gottfried Junior, Schuhmachermeister in Bernsbach und Grünhain, * Bernsbach 27.05.1729, + ? ?

Er war Bürger von Grünhain mit allen Rechten,

er wurde mit Johanna Rosina Wendler(in) "still getraut", aufgrund eines unehelichen Kindes. Deshalb wurde auf alle Angaben, bis auf das Traudatum, im Kirchenbuch verzichtet.

Johann Gottfried jun. kam offensichtlich mit seinen Eltern als Kind nach Grünhain.

In den Kirchenbüchern steht beim Vater die Notiz "Beierfeld" - so dass angenommen werden musste, dass dies ein Hinweis auf den Geburtsort bzw. Herkunftsort ist. Tatsächlich war es aber Bernsbach.

oo Grünhain 07.10.1752 Johanna Rosina Wendler

 

256. Knauth, Johann Gottfried sen., Schuhmachermeister, * Bernsbach 11.02.1704, + Grünhain 1779

Vor 1738 kommt allerdings der Schuhmacher Johann Gottfried Knauth mit seiner Ehefrau Christliebe, geb. Schmidt, nach Grünhain. Seit 1738 werden ihm mehrere Kinder in Grünhain geboren. Seine Frau Christliebe stirbt 1771 im Alter von 67 Jahren 24 Wochen u. 4 Tagen (1771/31). Im Register wird er als Johann Gottfried Knauth sen. bezeichnet. Er stirbt 1779 im Alter von 75 Jahren 6 Wochen 1 Tag (1779/2). Er ist der Vater von Johann Gottfried Knauth jun., der offensichtlich als Kind mit den Eltern nach Grünhain kam. Bemerkenswert ist auch ein Taufeintrag aus dem Jahr 1749 wo Johann Gottfried Knauth, einziger Sohn des Mstr Johann Gottfried Knauth, Pate steht und dadurch eine Verbindung zur Familie Wendler entsteht (siehe den folgenden Taufeintrag)

TAR 497-1749/24 * 19.09.1749/ 22.09.1749

 

GOTTHILF FRIEDRICH - geb. zu Grünhain, den 19. September, nachts um 9 Uhr und get. den 22. Sept.

Vater:   David Wendler, Einwohner und Weißbäcker, auch Holzgeschworener allhier

Mutter:   Fr. Maria Rosina, geborene Lippmannin

Paten:

1. Johann Gottfried Knauth, ein Junger- und Schuhmachergesell allhier - Mstr. Johann Gottfried

Knauths, Bürgers und Schuhmachers allhier, ehel., ein(z)iger Sohn

2. Jgfr. Johanna Sophia Beuthnerin - Johann Gottfried Beuthners, Bürgers und Handelsmanns allhier, ehel., zweite Tochter

3. Mstr. Georg Christoph Schubart, Bürger und Nagelschmied allhier

oo Bernsbach 29.09.1726 Johanne Christliebe Schmidt

 

512. Knauth, Johann Christian, Schuhmacher, * Grünhain im Erzg. 19.09.1678, + 24.05.1740

Im Trauregister von Bernsbach steht:

1701 Nr. 10

Johann Christian Knauth ein Junggeselle, Schuhmacher allhier, Meister in Grünhain, Johann Heinrich Knauths, ersten Schuhmachers allhier ehelicher nachgelassener ältester Sohn, und Jungfer Susanna, Daniel Beuthners, weiland Inhaber der alten Schule allhier, nachgelassene ehel. 3. Tochter, sind nach gewöhnlichen Aufgebot am 25. Sonntag Trinitatis den 23. November in Kränzen mit klingendem Spiel öffentlich durch den Herrn Landrichter Knauth und hiesigem Erbrichter Daniel Höfer zur Kirche geführet und nach gehaltener Hochzeitspredigt ehelich copuliert, ihrer Hochzeit auf der alten Schule ehelich vollzogen worden.

... im Sterberegister steht:

1740 Nr. 14: Johann Christian Knaud, erbangesessener Inwohner und Schuhmacher, wurde geboren den 19. September 1678, starb den 24. Mai nachts und wurde am Himmelfahrts-Tage mit einer Leichenpredigt und Abdankung christlich beerdigt, alt 62 Jahre weniger 16 Wochen 4 Tage.

oo 23.11.1701 Susanna Beuthner

 

1024. Knauth, Hans Heinrich

Er lebte zu Grünhain.

Letzte Erwähnung im Kirchenbuch Grünhain 31.01.1684.

Ihm wurden in Grünhain 5 Kinder geboren, darunter der Sohn Johann Christian (*19.09.1678).

oo 23.08.1675 Rosina Hummann

 

2048. Knauth, Johann Georg, * 1604, + 1684

1620 Fürstenschule Meißen.

Er kaufte seines Vaters Gut in Volckersdorf von seiner Mutter.

oo Justitia Schmied

 

4096. Knauth, Philip(p) (d.Ä.), kurf. sächs. Amtsschösser, * Siebenlehn 1544, + Moritzburg 1620

Erste Erwähnung 11.03. 1589:

"als kurf. sächs. Amtsschösser zu Tharandt und Landfischmeister der vereinigten Ämter Moritzburg, Radeburg und Lausitz in Moritzburg".

Philipp stand in "ungemeinen Gnaden" bei den sächs. Kurfürsten August, Christian I., Christian II. und Johann Georg I.

Er erwarb 1592 das Vorwerksgut (Rittergut) Volckersdorf.

1619 scheidet er aus dem Amt.

Sein Epitaph befindet sich in der Kirche zu Friedewalde.

oo ? 1583 Sara Sittig

 

8192. (von) Knauth, Peter, Gutsbesitzer, * 1528 (?), + Naumburg 15.11.1595

Peter ist Gutsbesitzer zweier Güter in Siebenlehn und Breitenbach. Auch die dort ansässige Familie ist erwähnt (Nachweis seit 1509, jedoch kein Nachweis auf Adel). Ursprünglich soll die Familie aus Thüringen, Sangerhausen stammen. Die Knauths in Sangerhausen waren nachweislich adeliger Herkunft. Es deutet vieles darauf hin, dass sich hier der Zweig Peter Knauth bewusst verbürgerlichte, da dies moderner und für die Gesellschaftsform vorteilhafter war. Er selbst und seine Nachkommen sind über viele Generationen in hohen Staatsdiensten bzw. Kirchenwürden.

In manchen historischen Schriften wird das Adelspräfix "von (Knauth)" benutzt, was durchaus auf die adelige Herkunft hinweist.

Es wird auch ein Wappen beschrieben:

"In Weiß (Silber) ein schwarzer Kesselhaken, begleitet von oben 2, unten 1 grünen Kleeblatt, auf dem Helm mit schwarz-weißen und grün-weißen Decken 3 rote Fähnlein an goldenen Stangen."

Dieses Wappen ist identisch (nur mit gewechselten Farben) mit dem Wappen derer v. Knuth-Gneve in Ludsdorf am Müritzsee, einer nachweislich adeligen Knauthlinie in Mecklenburg.

oo ? ? Barbara ?